
Letztes Jahr noch in Flensburg, findet der diesjährige Kongress der D.O.N.A.L.D., der „Deutschen Organisation der Nichtkommerziellen Anhänger des Lauteren Donaldismus“ im Ludwigshafen statt. Termin ist der Samstag, 21.03.2026, von 11 bis 18 Uhr im Kulturzentrum „dasHaus“. Es ist bereits die 47. Auflage des Kongresses für und von Donaldisten und Entenfreunde im Allgemeinen.
Diese erforschen bekanntermaßen das vom „Good Artist“, Zeichner und Autor Carl Barks (1901–2000) geschaffene Enten(hausen)-Universum und damit verbunden die Übersetzungen von Erika Fuchs, die vor 120 Jahren geboren wurde. Beide trafen sich übrigens bei Barks‘ erstem und einzigem Besuch in Deutschland im Jahr 1994.

Beim Kongress werden u.a. in Vorträgen die aktuellen Forschungsergebnisse der Donaldisten vorgestellt und belegt. Diesjährige Themen sind u.a. der Einfluss der Heißgetränke auf die Entenhausener Gesellschaft oder die Frage, warum es in Amerika keinen Kaiser gibt. Außerdem verleiht die Akademie der Donaldistischen Wissenschaften den alljährlichen Professor-Püstele-Preis. Wer Herrn Püstele nicht kennt, dem sei die Lektüre der Story „Im Land der viereckigen Eier“ empfohlen, eine der schönsten Barks-Geschichten überhaupt.
Das Veranstaltungsplakat stammt passenderweise vom Ludwigshafener Cartoonisten Steffen Boiselle, einst selbst Comic-Verleger und Stammgast beim Pfälzer Comicsalon. Auch für Freitag und Sonntag ist Programm geplant. Auf der Homepage des Vereines finden sich dazu weitere Infos: https://donald.org/org/events/kongresse/47. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist übrigens kostenlos. (bw)