{"id":936,"date":"2013-06-05T09:27:34","date_gmt":"2013-06-05T07:27:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=936"},"modified":"2015-06-09T10:14:06","modified_gmt":"2015-06-09T08:14:06","slug":"comic-festival-munchen-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.comicleser.de\/?p=936","title":{"rendered":"Comicfestival M\u00fcnchen 2013"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-937\" src=\"http:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Logo-Comicfestival.jpg\" alt=\"Logo Comicfestival\" width=\"353\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Logo-Comicfestival.jpg 353w, https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Logo-Comicfestival-264x300.jpg 264w\" sizes=\"auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px\" \/><\/p>\n<p>Regen. Lichterloh brennende Grills. Mehr Regen. Die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen. Noch mehr Regen. Nicht gerade passende Locations. Es regnet. Superstars, die nicht gesehen werden d\u00fcrfen. Sintflutartiger Regen. Hunde, die Stadionhymnen singen. Regen. Aus.<\/p>\n<p>So oder so \u00e4hnlich f\u00e4llt in der R\u00fcckschau die Bilanz des Comicfestivals aus, das wie mehrfach berichtet im zweij\u00e4hrigen Rhythmus abwechselnd mit dem <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=694\" target=\"_blank\">gro\u00dfen Bruder Erlangen<\/a> in der bajuwarischen Hauptstadt stattfindet. W\u00e4hrend sich die halbe Stadt am Triple einer gewissen Fu\u00dfballtruppe berauscht, zogen wir es daher nat\u00fcrlich vor, die letzten Tage des Mai, genauer gesagt den 29.5. bis zum 2.6.2013 im K\u00fcnstlerhaus am Lenbachplatz zu verbringen, wo auch 2011 schon der Hauptteil der Attraktionen zu finden war. Auf dem Papier sah das alles wieder extrem vielversprechend aus: als Hauptzugpferd konnte man niemand anders als Underground-Papst Robert Crumb verpflichten, der als Sch\u00f6pfer von antib\u00fcrgerlichen, subversiven Satiren wie \u201eFritz the Cat\u201c einen geradezu legend\u00e4ren Ruf genie\u00dft, mittlerweile zur\u00fcckgezogen in Frankreich lebt und ein ganz seltener Gast auf Comic-Festivals ist. Gro\u00dfe Spannung somit, was von diesem Top-Star zu erwarten war, der in diesem Jahr immerhin seinen 70. Geburtstag begeht und nicht nur seine Ehefrau, sondern auch seinen Kumpel Gilbert Shelton (Freak Brothers) mit im Gep\u00e4ck hatte. Auch die sonstige Riege lie\u00df nichts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, mit Milo Manara war gleich ein weiteres Schwergewicht im Aufgebot, dessen erotische Phantasien seit Dekaden Ma\u00dfst\u00e4be setzen \u2013 und seien wir mal ehrlich, eine gepflegte Sauerei schaut man doch immer gerne an. Gerade dann, wenn sich der Herr K\u00fcnstler eher rar macht und kaum eine Zeichnung zu erwischen ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_949\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-949\" class=\"size-full wp-image-949    \" src=\"http:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Milo-Manara.jpg\" alt=\"Milo Manara zeichnet auf der B\u00fchne\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Milo-Manara.jpg 300w, https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Milo-Manara-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-949\" class=\"wp-caption-text\">Milo Manara zeichnet auf der B\u00fchne<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr die Freunde franko-belgischer Comics gab es weiterhin mit Baru (Autoroute Du Soleil), <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=383\" target=\"_blank\">Philippe Jarbinet (Airborne 44)<\/a>, Christophe Quet (Travis), Jos\u00e9 Luis Munuera (Ex-Spirou Zeichner), dem aktuellen Spirou-Zeichner Yoann wertvolles zu entdecken, ebenso wie mit der Italien-Connection <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=772\" target=\"_blank\">Laura Zuccheri (Die gl\u00e4sernen Schwerter) <\/a>oder Fernando Bertolucci, der seinen wortlosen Tiercomic \u201eLove\u201c pr\u00e4sentierte. Italien war \u00fcbrigens Themenschwerpunkt des Festivals. Gut ausbalanciert, war auch f\u00fcr die Anh\u00e4nger der Superhelden-Fraktion gesorgt: <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=796\" target=\"_blank\">Lee Bermejo<\/a> signierte Rorschach, seinen Beitrag zum \u201eBefore Watchmen\u201c-Zyklus, der derzeitige Superman-Zeichner Rags Morales war passend zum Man Of Steel-Film anwesend, und Mike Perkins (X-Men) zeichnete einfach alles was man sich w\u00fcnschte. Das Rahmenprogramm umfasste ebenfalls wie gewohnt gekonnt zusammengestellte Ausstellungen mit zahlreichen Originalen (z.B. 75 Jahre Superman, 75 Jahre Spirou, Wickie, Comics aus Italien) sowie durchaus spannende K\u00fcnstlergespr\u00e4che. Dazu gleich mehr.<\/p>\n<p>Das Aufgebot war also enorm, und den Organisatoren Michael Kompa und Heiner L\u00fcnstedt ist ein dickes Kompliment umzuh\u00e4ngen, dass sie diese Hochkar\u00e4ter an die Isarmetropole gebracht hatten. Also alles eitel Sonnenschein? Feinsinnige Geister werden hier nun antworten: Am Arsch! Von wegen Wonnemonat Mai, es goss von Tag eins an wie aus K\u00fcbeln und lie\u00df bestenfalls f\u00fcr gef\u00fchlte 10 Sekunden pro Tag etwas nach, was der Freude insofern Abbruch tat, als sich das Festival ja auf drei Locations verteilte (von den externen Ausstellungen ganz zu schweigen): K\u00fcnstlerhaus, Altes Rathaus (f\u00fcr die Independents) und Kolpinghaus (f\u00fcr die Comicb\u00f6rse am Samstag). Dass diese drei Ortschaften allesamt nicht gerade pr\u00e4destiniert f\u00fcr einen solchen Event sind, nur beim K\u00fcnstlerhaus Eintritt verlangt wurde und vor allem der Besucher der B\u00f6rse aufgrund der allzu gedr\u00e4ngten \u00d6rtlichkeit g\u00e4nzlich ohne Zufuhr von Sauerstoff auskommen musste, das stellen wir einfach wertfrei fest. Die Ger\u00fcchte allerdings, dass Robert Crumb nachts in das K\u00fcnstlerhaus eingedrungen sei, weil er sich grunds\u00e4tzlich nur im Dunkeln in der \u00d6ffentlichkeit aufh\u00e4lt, verm\u00f6gen wir nicht zu best\u00e4tigen.<\/p>\n<div id=\"attachment_943\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-943\" class=\"size-full wp-image-943 \" src=\"http:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Christophe-Quet.jpg\" alt=\"Christophe Quet signierte bei Bunte Dimensionen\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Christophe-Quet.jpg 400w, https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Christophe-Quet-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-943\" class=\"wp-caption-text\">Christophe Quet signiert bei Bunte Dimensionen<\/p><\/div>\n<p>Eindeutig dagegen war, dass sich die Szene immer mehr zu einem Austragungsort f\u00fcr die Sketch Wars entwickelt, die die eingeschworenen, maximal 30 Fans unter sich ausmachen. Auch wenn heuer einige Vertreter wunderlicherweise nicht am Start waren, wurden unter teils fragw\u00fcrdigen hygienischen Bedingungen auch dieses Mal wieder unver\u00e4ndert Sandalen, Sackt\u00fcten, als Wohnraum genutzte Schrankkoffer, schwei\u00dfbefleckte Jackets, l\u00fcckenlose Gesamtausgaben auch der obskursten Artisten und billigste Bespitzelungsmaschen ausgepackt, um nur ja eine der begehrten D\u00e9dicaces zu erhaschen. Der W\u00fcrfelwahn erklomm neue H\u00f6hen, als nach der fast schon obligatorischen Massenst\u00fcrmung der kleinen B\u00fchne nur nach erfolgter Zeichnung vom n\u00e4chsten Kandidaten gew\u00fcrfelt werden durfte \u2013 eine Narretei, die unter dem allgemeinen Protest dankenswerterweise nicht durchgehalten werden konnte. Wem das W\u00fcrfelgl\u00fcck hold war, der konnte feine S\u00e4chelchen erhaschen, insbesondere Spirou-K\u00fcnstler Yoann zeigte sich jovial (und nach dem abendlichen K\u00fcnstlergespr\u00e4ch kamen dann auch die Herrschaften zum Zuge, die am Morgen nicht das Komplettchaos \u00fcber sich ergehen lassen wollten \u2013 komplett mit gro\u00dfem Hurrah um die Widmung \u201eF\u00fcr Olga\u201c, die ich wieder einmal nicht verhindern konnte und wollte), und Milo Manara war zwar wieder wortkarg, aber warf wacker einen prallen Popo nach dem anderen aufs Papier und erz\u00e4hlte nebenbei, Robert Crumb habe ihm die Unsichtbarkeits-Creme aus seinem Werk \u201eDer Duft des Unsichtbaren\u201c gestohlen und w\u00fcrde so unbemerkt st\u00e4ndig durch die G\u00e4nge schlendern.<\/p>\n<p>In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden zugef\u00fchrt, hob das allgegenw\u00e4rtige Landbier die allgemeine Stimmung um einiges, auch wenn die <a href=\"http:\/\/www.heavyhardes.de\/special-51.html\" target=\"_blank\">in guter Erinnerung gebliebene Nina<\/a> dieses Mal leider zu den fehlenden Personen gez\u00e4hlt werden musste. So kam es dann doch zu allerlei frohen Begegnungen, so etwa mit Ingo R\u00f6mling, der seinen \u201eMalcolm Max\u201c gut gelaunt und v.a. nummernfrei verzierte und dabei locker berichtete, dass er ja auch f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.heavyhardes.de\/review-2481.html\">diverse Metal- und Gothic-Alben die Cover gestaltet<\/a>, darunter so illustre Namen wie Alestorm, Atrocity oder Letzte Instanz. W\u00e4hrend sich die Hardcore-Fans bei Nathan Kane den zwanzigsten Bart Simpson holten, unterhielten wir uns lieber mit Manuele Fior \u2013 nicht etwa \u00fcber dessen neuestes Werk \u201eDie \u00dcbertragung\u201c, sondern dar\u00fcber, warum in \u201e<a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=241\" target=\"_blank\">meiner Fr\u00e4ulein Else<\/a>\u201c mittlerweile drei Originalzeichnungen prangen, was er damit quittierte, dass er die Renzension aus unserer Postille hier \u00e4usserst interessiert zur Kenntnis nahm. Die Kritzelfraktion (b\u00f6ses, b\u00f6ses Wort) war weiterhin mit Luke Pearson gut vertreten, der sein M\u00e4rchen \u201eHilda und der Mitternachtsriese\u201c geduldig verzierte und zu Recht den Peng-Preis als bester europ\u00e4ischer Comic nach Hause karrte. Die Freunde der Bleistiftskizzen standen insgesamt jedoch dem Problem gegen\u00fcber, dass Reprodukt zwar einiges von Robert Crumb aufgefahren hatte, der K\u00fcnstler jedoch lediglich einmal kurz auf der Toilette gesichtet und die von den Anh\u00e4ngern in Folge hoch gehandelte Klorolle sofort von der Security verbrannt wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_945\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-945\" class=\"size-full wp-image-945\" src=\"http:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tonci-Zonjic.jpg\" alt=\"Tonci Zonjic bearbeitet einen Hellboy Ziegel\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tonci-Zonjic.jpg 400w, https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Tonci-Zonjic-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-945\" class=\"wp-caption-text\">Tonci Zonjic bearbeitet einen Hellboy Ziegel<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr bekannt hohe Qualit\u00e4t und angenehm entspanntes Ambiente sorgten wie immer Mirko Piredda, der den Ethan Ringler-Sch\u00f6pfer Gilles Mezzomo (aktuelle Serie: Die Neue Welt) an Bord geholt hatte, und nat\u00fcrlich Eckart Schott, der sich nach wie vor besonnen nummernverteilend und umg\u00e4nglich gibt. Seine witzige P\u00e4lzer Crew durfte nat\u00fcrlich ebenfalls nicht fehlen, und so entspann sich so manches Gespr\u00e4ch darum, ob der Allm\u00e4chtige denn den frohgemuten Gebrauch berauschender Gew\u00e4chse guthei\u00dfe, da diese ja eben einfach so vor sich hin wachsen. Auslegungssache, ebenso wie die Frage ob zwischenmenschliche Kontakte auf dem Dach eines Busschens nicht auch statthaft sein sollten. Ganz generell hatten wir an dem \u00dcberraschenden, Abseitigen am meisten Freude \u2013 so suchten wir vergeblich den Knopf, an dem ger\u00fcchtehalber der Dauerwortschwall von Frau Zuccheri beendet werden k\u00f6nnte (auch Italienisch klingt irgendwann mal monoton), bewunderten <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=515\" target=\"_blank\">Helmut Nickel<\/a>, der mit fast 90 immer noch unentwegt den Winnetou zeichnet bis der gro\u00dfe Manitu ihn holt, und holten den gesch\u00e4tzt drei Kilo schweren zweiten Band des Hellboy Universums (limitiert auf 1.222 St\u00fcck, <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=529\" target=\"_blank\">Band 1 ist l\u00e4ngst vergriffen<\/a>) in Ziegelform signiert ab (was jedoch nur auf dr\u00e4ngendes Nachfragen funktionierte). Dieter Kalenbach schlie\u00dflich zeichnete mir nicht nur auf spontane Ansprache im Gang einen Lappen (also den Angeh\u00f6rigen eines Volksstammes, nicht das Reinigungsutensil), was sein durchaus unangenehmer \u201aManager\u2018 noch abgelehnt hatte, sondern gesellte sich sp\u00e4ter spontan zu uns und erz\u00e4hlte ebenso unterhaltsam wie informativ davon, wie ein gewisser Fernsehschauspieler namens Horst Tappert ihn zum Comic gebracht habe. Und auch, dass Robert Crumb im unweit gelegenen Deutschen Museum im Faradayschen K\u00e4fig erwischt worden sei, als er dort den Blitzschlag ausl\u00f6sen wollte, da ein Fan unbotm\u00e4\u00dfigerweise in einer Gesamtausgabe gebl\u00e4ttert hatte. Ger\u00fcchte, dass er anschlie\u00dfend die Triple-Feier des FC Bayern gest\u00fcrmt habe und dort vergeblich von Uli Hoene\u00df wegen einer Widmung verfolgt worden sei, konnten nicht best\u00e4tigt werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_947\" style=\"width: 330px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-947\" class=\"size-full wp-image-947\" src=\"http:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Manuele-liest.jpg\" alt=\"Manuele Fior liest die Fr\u00e4ulein Else Rezi\" width=\"320\" height=\"363\" srcset=\"https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Manuele-liest.jpg 320w, https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Manuele-liest-264x300.jpg 264w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><p id=\"caption-attachment-947\" class=\"wp-caption-text\">Manuele Fior liest die Fr\u00e4ulein Else Rezi<\/p><\/div>\n<p>So gesellten sich dann doch noch kurzweilige Erlebnisse an abendlichen Feuerl\u00f6schma\u00dfnahmen (merke: Einweggrills k\u00f6nnen durchbrennen!) und die Erkenntnis, dass trotz Dauerregen und fehlenden Superstars (Aufl\u00f6sung: Robert Crumb lie\u00df sich an keinem einzigen Tag des Festivals sehen, hielt es nicht f\u00fcr n\u00f6tig zu signieren oder gar zu zeichnen, und lie\u00df sich zu zwei abendlichen Events herab, die eigens kostenpflichtig waren \u2013 dies wollen wir nicht weiter kommentieren. Von wegen antib\u00fcrgerlicher Underground &#8211; komm, schmei\u00df weg!). Aber zum eigentlichen Superstar der ganzen Sause avancierte unerwarteterweise der singende Scho\u00dfkampfhund Django, der Stadionhymnen schmetterte und den Wack\u00f6\u00f6\u00f6hn-Schlachtruf schallen lie\u00df. Bis 2015 will er Seven Nation Army f\u00fcr uns einstudieren. Wir sind wieder dabei. (hb)<\/p>\n<div class=\"wp_twitter_button\" style=\"float: right; margin-left: 10px;\">\n\t\t\t\t<a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?counturl=https%3A%2F%2Fwww.comicleser.de%2F%3Fp%3D936\" class=\"twitter-share-button\" data-url=\"https:\/\/www.comicleser.de\/?p=936\" data-count=\"none\" data-via=\"comicleser\" data-lang=\"de\" data-text=\"Comicfestival M\u00fcnchen 2013 &raquo; Comicleser #Comicfestival M\u00fcnchen #Manuele Fior #Milo Manara  [...]\">Tweet<\/a>\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Regen. Lichterloh brennende Grills. Mehr Regen. Die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen. 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