{"id":4224,"date":"2016-06-28T09:57:47","date_gmt":"2016-06-28T07:57:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=4224"},"modified":"2016-06-28T09:58:43","modified_gmt":"2016-06-28T07:58:43","slug":"perry-rhodan-band-1-cross-cult","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.comicleser.de\/?p=4224","title":{"rendered":"Perry Rhodan, Band 1 (Cross Cult)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4225\" src=\"http:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Perry-Rhodan-1.jpg\" alt=\"Perry Rhodan, Band 1 (Cross Cult)\" width=\"275\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Perry-Rhodan-1.jpg 275w, https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Perry-Rhodan-1-206x300.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px\" \/><\/p>\n<p>Odyssee im Weltraum: das gigantische Raumschiff Sol kreuzt irgendwo in den Tiefen des Alls. Das Kommando schwingt niemand anders als ein Unsterblicher namens Perry Rhodan, der versucht, seine Mannschaft wieder nach Hause zu f\u00fchren. Mit von der Partie ist nat\u00fcrlich der telepathisch, telekinetisch und auch anderweitig begabte, ebenfalls 1500 Lenze z\u00e4hlende Mausbiber Gucky. Als man von einem gigantischen Hindernis gestoppt wird, stellt man fest, dass man sich einem riesigen Raum-Teleskop gegen\u00fcbersieht, das offenbar gerade von diversen Lumpens\u00f6hnen angegriffen wird. Weil er sich wertvolle Hinweise auf Position und m\u00f6gliche Heimwege erhofft, schnappt sich Perry die Pilotin Belayn, die sexy nurse Irmina und eben Gucky und greift beherzt ins Geschehen ein. Auf der Station findet man einen \u00dcberlebenden, der sich aber partout nicht retten lassen will, weil auskunftsgem\u00e4\u00df nur Frauen z\u00e4hlen, weshalb er sich lieber selbst aus dem Weg r\u00e4umt. Durch Geisteserforschung kann Gucky herausfinden, dass die Sterngucker zur Rasse der Skrabji geh\u00f6ren, die von den anrennenden Heravan bedroht werden.<\/p>\n<p>Die \u201eMutter\u201c T&#8217;rfel f\u00e4llt der Attacke zum Opfer, aber Perry flieht mit seinem Trupp und der schwer Verletzten in der Hoffnung, doch noch an wertvolle Sternkarten zu kommen. Gucky dringt in ihren Geist ein und findet sich in einem alptraumhaften Szenario wieder, in dem er eine tief zerstrittene Kultur erlebt, wobei sein K\u00f6rper kurzzeitig stirbt. Nachdem die kranke Schwester Irmina sowohl den Mausbiber als auch die Skrabji-Anf\u00fchrerin wiederbelebt hat, macht man sich auf den Weg zur Heimatstation Akrul. Dort angelangt, wird auch noch der volumin\u00f6se und dickbauchige Dalaimoc Rorvic rekrutiert, der in der Lage ist, die Gestalt der ehemaligen Herrscher jeder Welt anzunehmen. Akrul scheint verlassen, und auf der verzweifelten Suche nach einem Blutspender f\u00fcr T&#8217;rfel st\u00f6\u00dft man auf eine Szene, die Gucky aus seiner Geistverschmelzung nur allzu gut kennt: Heravan erschie\u00dfen harmlose Skrabji in einem K\u00e4fig. Prompt ger\u00e4t man auch selbst unter Beschuss, aber just in diesem Moment verwandelt sich Dalaimoc in einen Ur-Skrabji, der mit einer geschickt eingef\u00e4delten Finte ins Allerheiligste der Stadt eindringt, wo auch des R\u00e4tsels L\u00f6sung verborgen scheint&#8230;<\/p>\n<p>Perry Rhodan geh\u00f6rt neben Jerry Cotton zweifelsohne zu den wenigen Ikonen, die der deutsche Groschenroman hervorgebracht hat. Seit 1961 durcheilt der Mann, der laut seiner Storyline mit dem \u201eUnternehmen Stardust\u201c (so der Titel der Nr. 1) 1971 als erster auf dem Mond landete, dort die havarierten au\u00dferirdischen Arkoniden vorfand und von ihnen Technik, Vision und nicht zuletzt <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=4083\" target=\"_blank\">Unsterblichkeit<\/a> erbte, Woche f\u00fcr Woche die Seiten der Romanhefte. In mittlerweile gef\u00fchlt 35 Neuauflagen, Taschenbuch-Ausgaben und Hardcover-Sammlungen kann man seine Abenteuer, die sich \u00fcblicherweise \u00fcber so genannte Zyklen \u00fcber 50 oder mehr Hefte entfalten, erleben. Damit geb\u00fchrt Perry der Ruhm, die l\u00e4ngste zusammenh\u00e4ngende Erz\u00e4hlung zu liefern, die die Menschheit je hervorbrachte \u2013 ob es die beste ist, dar\u00fcber scheiden sich die Geister. Fakt ist: Rhodan ist ein unkaputtbares Ph\u00e4nomen mit treuer Fangemeinde (komplett mit Conventions, Fanclubs und allem, was dazugeh\u00f6rt), und schon bald verstand es der Pabel-Moewig-Verlag, sein Goldsch\u00e4tzchen auch medien\u00fcbergreifend zu nutzen.<\/p>\n<p>Erstes Resultat war 1967 der Streifen \u201ePerry Rhodan &#8211; SOS aus dem Weltall\u201c, eine weitgehend uns\u00e4gliche Kino-Verwurstung der ersten drei Romanhefte, die mit Pappmach\u00e9-Bauten, unsinniger Handlung und auch sonst allf\u00e4lliger St\u00fcmperei f\u00fcr Kopfsch\u00fctteln sorgte. Deutlich erfolgreicher geriet da schon die Comic-Fassung, die ab 1968 zun\u00e4chst unter dem Titel \u201ePerry Rhodan im Bild\u201c Ausgaben der Romane nacherz\u00e4hlte und dann von 1969 bis 1975 unter der Flagge \u201ePerry &#8211; Unser Mann im All\u201c immerhin 129 Ausgaben erreichte, die bei Freunden der Serie gut gelitten waren. Nach diversen Neuausgaben wagte dann der Verlag Alligator Farm 2006 den Neustart der Serie, wobei man sich nicht zuletzt durch explizite Handlungselemente (sagen wir\u2018s doch einfach: dralle Weiber) auszeichnete. 2015 schlie\u00dflich ging Cross Cult in Zusammenarbeit mit dem Redaktionsteam bei Moewig erneut an den Serien-Relaunch, wobei man mit Autor Kai Hirdt einen altgedienten Recken an Bord hat, der schon bei den Alligatoren als Texter und Verleger der Perry-Reihe fungierte. Hirdt entfaltet dabei eine typische Rhodan-Handlung, die den Fokus zwar auf den Unsterblichen als uneingeschr\u00e4nkten Kommandanten legt, dabei aber die aus der Romanserie popul\u00e4ren Sidekicks wie Gucky oder auch die mit Heilungskr\u00e4ften gesegnete Irmina Kotschistowa nicht vernachl\u00e4ssigt.<\/p>\n<p>Einzig den ewigen zweiten Mann Reginald Bull sucht man vergeblich, aber das tut dem bunten intergalaktischen Spa\u00df keinerlei Abbruch. Von <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=4219\" target=\"_blank\">Kugelraumern<\/a> (naja weitgehend) \u00fcber fremde Rassen bis hin zum souver\u00e4nen Anf\u00fchrer Perry wirft Hirdt alles in den Ring, was der erprobte Fahrensmann sch\u00e4tzt, wobei auch Neueinsteiger mit ein wenig Hintergrundlekt\u00fcre durchsteigen d\u00fcrften. Ohnehin wirkt das Ganze bisweilen wie eine Episode aus dem Superhelden-Universum, wozu vielleicht die Inszenierung beitr\u00e4gt, die Marco Castiello (u.a. <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=3098\" target=\"_blank\">Star Wars<\/a>, Halo) routiniert umsetzt \u2013 ist das Gucky, oder vielleicht ein schie\u00dfw\u00fctiger <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=2635\" target=\"_blank\">Waschb\u00e4r<\/a> mit Schnodderschnauze names <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=2764\" target=\"_blank\">Rocket<\/a>, fragt man sich bisweilen. Insgesamt ein flotter, schmissiger Lesespa\u00df, der im vorliegenden Band die ersten drei Ausgaben der halbj\u00e4hrlichen Heftserie versammelt. (hb)<\/p>\n<p>Perry Rhodan, Band 1: Die Kartografen der Unendlichkeit<br \/>\nText: Kai Hirdt<br \/>\nBilder: Marco Castiello<br \/>\n112 Seiten in Farbe, Hardcover<br \/>\nCross Cult<br \/>\n20 Euro<\/p>\n<p>ISBN: 978-3-86425-835-0<\/p>\n<div class=\"wp_twitter_button\" style=\"float: right; margin-left: 10px;\">\n\t\t\t\t<a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?counturl=https%3A%2F%2Fwww.comicleser.de%2F%3Fp%3D4224\" class=\"twitter-share-button\" data-url=\"https:\/\/www.comicleser.de\/?p=4224\" data-count=\"none\" data-via=\"comicleser\" data-lang=\"de\" data-text=\"Perry Rhodan, Band 1 (Cross Cult) &raquo; Comicleser #Alligator Farm #Cross Cult #CrossCult #Die K [...]\">Tweet<\/a>\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Odyssee im Weltraum: das gigantische Raumschiff Sol kreuzt irgendwo in den Tiefen des Alls. 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