{"id":13926,"date":"2025-09-04T11:59:44","date_gmt":"2025-09-04T09:59:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=13926"},"modified":"2025-09-04T12:04:34","modified_gmt":"2025-09-04T10:04:34","slug":"aliens-what-if-panini","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.comicleser.de\/?p=13926","title":{"rendered":"Aliens: What if\u2026? (Panini)"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"274\" height=\"400\" src=\"http:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Aliens-What-if_WEB.jpg\" alt=\"Aliens: What if\u2026? - Was w\u00e4re wenn?\n(Panini Comics)\" class=\"wp-image-13927\" srcset=\"https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Aliens-What-if_WEB.jpg 274w, https:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Aliens-What-if_WEB-206x300.jpg 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Unbeliebt ist er allemal, der gute Carter Burke. Kein Wunder, legt er doch auf der von Aliens \u00fcberrannten Kolonie Hadley\u2019s Hope auf LV-426 Ellen Ripley und die ganze Marine-Mannschaft aufs Kreuz, um seinem Arbeitsgeber Weyland Yutani doch noch einen <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=8843\" data-type=\"post\" data-id=\"8843\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Xenomorphen<\/a> zu verschaffen. Das klappt allerdings nicht, Ripley schl\u00e4gt zur\u00fcck, und Carter l\u00e4uft selbst einem Alien vors Monstergesicht. Und hier biegen wir nun in die allseits beliebte Was w\u00e4re wenn-Ecke ab: in dieser Version der Ereignisse entkommt Carter, rettet sich aufs Landungsschiff und berichtet seinem Arbeitgeber begeistert \u00fcber seine Taten. Der ordnet an, alle Mitwisser zu t\u00f6ten, wozu Carter zustimmt, wenn ihm im Gegenzug einer ordentlicher Posten winkt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>35 Jahre sp\u00e4ter: Carter fungiert als \u201eLeiter Minen und Asset Management\u201c \u2013 klingt glorios, aber die Realit\u00e4t liegt deutlich anders. Die Konzernleitung hat sich zwar an ihre Zusage gehalten, Carter aber die Schuld f\u00fcr die Tode auf der Kolonie LV-426 in die Schuhe geschoben und ihn so zum \u201emeist gehassten Judas der Menschheit\u201c gemacht. Seinen Dienst versieht er auf einem gottverlassenen <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=13766\" data-type=\"post\" data-id=\"13766\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Asteroiden<\/a> Lichtjahre von der Erde, wo man im Auftrag des Konzerns Bodensch\u00e4tze abbaut. Carters Tochter Brie arbeitet vom Vater entfremdet ebenfalls im Bergwerk, die unheilbare kranke Mutter hat Carter heimlich in den K\u00e4lteschlaf versetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Den ebenso undercover reparierten alten Synch Cygnus hat Carter vor Jahren auf eine ganz bestimmte Mission geschickt: der Replikant soll ein Xenomorph-Ei besorgen. Und zwar keinesfalls, um finstere Ziele zu erreichen \u2013 nein, Carter m\u00f6chte die <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=3073\" data-type=\"post\" data-id=\"3073\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Alien-DNA<\/a> isolieren und damit seine Frau heilen. Cygnus gelingt tats\u00e4chlich das Kunstst\u00fcck, ein Exemplar zu lokalisieren, worauf sich nur eine Frage stellt: wer darf als Wirt herhalten? Da ist es schon fast gut, dass urpl\u00f6tzlich Hiro Yutani auftaucht, Sohn des Konzernchefs, der Carter eigentlich rausschmei\u00dfen soll. Der Facehugger, der schon drauf und dran ist, seine Saat in Yutani abzulegen, entkommt allerdings in letzter Sekunde in die Luftsch\u00e4chte. Von da an beginnt ein wildes Katz und Maus-Spiel, in dem Carter immer neue Seiten von sich zeigen kann\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Was w\u00e4re wenn &#8211; What If\u2026? Nach diesem sehr popul\u00e4ren Motto der Marvel-Welt (das sich uns stets auch bestens f\u00fcr Verballhornungen anbot, wir denken nur an <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=8364\" data-type=\"post\" data-id=\"8364\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Conan und Belit<\/a>, aber das lassen wir hier lieber) bekommt nun auch der zweifelsohne unpopul\u00e4rste Charakter der gesamten Alien-Saga seine Alternativ-Story. Konzeptuelle Hand hierbei legte niemand anders als Paul Reiser (unterst\u00fctzt von Sohn Leon) an, der den Charakter in James Camerons Spektakel Aliens 1986 selbst verk\u00f6rperte. Dabei nutzt Reiser geschickt die Chancen des Perspektivenwechsels: quasi von der Seitenlinie erleben wir mit dem fliehenden Carter die ikonische Szene, als Ripley in Roboterr\u00fcstung herbeistapft und der Alien-Queen ein beherztes \u201eGet away from her, you bitch!\u201c entgegenruft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=13342\" data-type=\"post\" data-id=\"13342\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Minenarbeiter<\/a> tragen auch hier die Kaijus (Verweis auf Pacific Rim verstanden!) genannten mechanischen R\u00fcstungen, die im Handlungsverlauf ebenso wichtig werden. Sogar die unfreiwillige Landung auf dem Gef\u00e4ngnis-Planeten Fiorina 161 erscheint hier als Trick, mit dem Carter die schlafende Crew letztlich retten will. Viel am\u00fcsanter allerdings bringt Reiser sein kom\u00f6diantisches Talent (zu bestaunen in der langj\u00e4hrigen Erfolgs-Fernsehserie \u201eMad About You\u201c, in der er neben Helen Hunt mit klugem Witz die Geschicke eines New Yorker Ehepaars nachzeichnete) mit ins Geschehen ein. Carter erscheint erst als hilfloser Opportunist, der zu allem bereit ist, sofern Yutani ihm eine Betriebsrente und eine Zahnzusatzversicherung anbietet (die kleine Brie braucht immerhin bald eine Spange). Als Leiter der Minenkolonie pflegt er weiter sein Ekel-Image, aber schon bei der Auswahl von potenziellen Wirten zeigt er Gewissensbisse (was zu einer wahrlich makaber-komischen Sequenz f\u00fchrt, als Carter sich von jedem der von ihm Auserw\u00e4hlten doch bequatschen l\u00e4sst).<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr und mehr w\u00e4chst Carter aber \u00fcber sich hinaus und will am Ende sogar seine Mitarbeiter retten \u2013 auch wenn das nat\u00fcrlich glorios schiefgeht: \u201eIch hab sie in ein Nest geschickt. Damit bin ich offiziell der schlimmste Boss der Welt. Naja, genau genommen der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=3098\" data-type=\"post\" data-id=\"3098\" target=\"_blank\">Galaxie<\/a>. Ich f\u00fcrchte, daf\u00fcr bekomm ich keine Tasse.\u201c Dass sich der Yutani-Spross als etatm\u00e4\u00dfiger Drecksack herausstellt, kann ebenso wenig \u00fcberraschen wie die Tatsache, dass das Ende dieser Alternativ-Welt-Story offen bleibt. Zeichnerisch lenkt Guiu Vilanova die Chose explosiv und im Monster Mash Up Modus \u2013 wobei man feststellen darf, dass der gute Herr Reiser heutzutage noch frischer aussieht als sein Alter Ego Carter nach 35 Jahren. (hb)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.panini.de\/shp_deu_de\/aliens-was-w-re-wenn-daliew001-de01.html\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.panini.de\/shp_deu_de\/aliens-was-w-re-wenn-daliew001-de01.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Aliens: What if\u2026?<\/a><br>Text: Paul Reiser, Leon Reiser, Hans Rodionoff u.a.<br>Bilder: Guiu Vilanova, Yen Nitro (Farben)<br>128 Seiten in Farbe, Softcover<br>Panini Comics<br>17 Euro<\/p>\n\n\n\n<p>ISBN: 978-3-7416-4224-1<\/p>\n<div class=\"wp_twitter_button\" style=\"float: right; margin-left: 10px;\">\n\t\t\t\t<a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?counturl=https%3A%2F%2Fwww.comicleser.de%2F%3Fp%3D13926\" class=\"twitter-share-button\" data-url=\"https:\/\/www.comicleser.de\/?p=13926\" data-count=\"none\" data-via=\"comicleser\" data-lang=\"de\" data-text=\"Aliens: What if\u2026? 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