{"id":906,"date":"2013-05-15T13:04:46","date_gmt":"2013-05-15T11:04:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=906"},"modified":"2013-05-15T13:19:31","modified_gmt":"2013-05-15T11:19:31","slug":"tatort-tahiti-1914-buch-1-splitter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=906","title":{"rendered":"Tatort Tahiti 1914, Buch 1 (Splitter)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-907\" alt=\"Tatort Tahiti, Buch 1: Roter Strand\" src=\"http:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Tatort-Tahiti-1.jpg\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"http:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Tatort-Tahiti-1.jpg 300w, http:\/\/www.comicleser.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Tatort-Tahiti-1-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&#8230;die S\u00fcdsee, unendliches Paradies. Wir schreiben das Jahr 1914! Dies sind die Abenteuer eines Notariatsschreibers aus Paris, der ganz alleine und ganz lange unterwegs ist, um neue Kulturen zu erforschen, neue Verd\u00e4chtige und neue Frauen. Viele Kilometer von der Heimat entfernt dringt er in Orte vor, die nur wenige Wei\u00dfe zuvor gesehen haben.<\/p>\n<p>Verzeihung, aber das musste jetzt sein &#8211; mehr zum aktuellen Star Trek Hype folgt <a href=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=912\" target=\"_blank\">jetzt gleich hier<\/a> auf unserer netten kleinen Seite!<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck ins Jahr 1914. In Europa brodelt es. Der Erste Weltkrieg steht vor der T\u00fcr. Auch nach Papeete, Hauptstadt von Tahiti und damals franz\u00f6sische S\u00fcdsee-Kolonie, dringen per Telegrafie die beunruhigenden Nachrichten durch. Die Stadt und die wenigen franz\u00f6sischen Milit\u00e4rs r\u00fcsten sich f\u00fcr den zu erwartenden Konflikt, die Verteidigung wird organisiert. Denn die Deutschen sind Kolonial-Nachbarn. Deutsch-Samoa ist quasi nebenan und zwei Panzerkreuzer der Kaiserlichen Marine, die in dem Gebiet stationiert sind, stellen eine realistische Bedrohung dar.<\/p>\n<p>Mitten in dieser unruhigen Zeit taucht unversehens ein Fremder aus dem fernen Paris auf: Simon Combaud, Notariatsschreiber. Seine Mission hat Detektiv-Charakter. Er soll einen untergetauchten Landsmann ausfindig machen, der vor Jahren ein Verbrechen begangen hat. Doch ruckzuck ist Simon hin und her gerissen. Da ist sein Auftrag auf der einen Seite und auf der anderen \u2013 ungleich verlockender \u2013 das vermeintlich s\u00fc\u00dfe Leben im Paradies, das sich in erster Linie in Form von offenherzigen, h\u00fcbschen Frauen manifestiert. So lernt Simon die sch\u00f6ne Mareta kennen und lieben. Und kommt mit seinen Recherchen nicht so recht weiter. Was vielleicht auch ganz praktisch ist, siehe s\u00fc\u00dfes Leben.<\/p>\n<p>Doch mit dem schleichenden Einzug des Krieges \u2013 Befestigungen werden modernisiert, Deutsche interniert, ein deutsches Handelsschiff wird aufgebracht \u2013 beginnt auch eine unheimliche Mordserie, deren zweites Opfer ausgerechnet Mareta ist. Simon ist noch ahnungslos, wei\u00df noch nichts von den Morden. Dann \u00fcberschlagen sich die Ereignisse. Die deutschen Schiffe tauchen auf und beschie\u00dfen die Stadt\u2026<\/p>\n<p>Ein unbekanntes St\u00fcck deutsch-franz\u00f6sischer Geschichte in der weit entfernten S\u00fcdsee bildet den Hintergrund f\u00fcr einen spannenden Thriller-Auftakt. Von Beginn an darf man als Leser r\u00e4tseln. Wer kann der Gesuchte sein? Der Pfarrer, der Barbesitzer, der K\u00fcnstler? Oder ein ganz anderer? Und wer verfa\u00dft die Tagebucheintr\u00e4ge, die immer wieder zu lesen sind? Simon? Der T\u00e4ter? Beide? Ganz klar,\u00a0 mit dem Kolonialhintergrund hat der Zweiteiler bei mir als Geschichts-Fan schon einen Stein im Brett. Dass die Story clever in den historischen Hintergrund integriert wird, ist umso besser. Spannung wird geschickt aufgebaut. Im zweiten und letzten Band muss Autor Didier Quella-Guyot dann in der gleichen Qualit\u00e4t die gro\u00dfe Aufkl\u00e4rung liefern.<\/p>\n<p>Die Zeichnungen sind einerseits klar mit dickem Schwarzstrich definiert und konturiert, v.a. die Personen. Im Kontrast dazu steht die wunderbare Farbgebung, die \u201es\u00fcdsee-gerecht\u201c kr\u00e4ftig ist, ohne zu \u00fcbertreiben. Die Abendstimmungen sind top. Das sieht sehr gut und absolut eigenst\u00e4ndig aus. Eine hilfreiche wie vertiefende Erg\u00e4nzung ist der Sekund\u00e4rteil, der \u00fcber den geschichtlichen Konflikt berichtet. Am Ende folgen noch einige Skizzen, Entw\u00fcrfe und Cover-Versuche, die noch einmal eindrucksvoll zeigen, was S\u00e9bastien Morice auf dem Kasten hat. (bw)<\/p>\n<p>Tatort Tahiti 1914, Buch 1: Roter Strand<br \/>\nText: Didier Quella-Guyot<br \/>\nBilder: S\u00e9bastien Morice<br \/>\n72 Seiten in Farbe, Hardcover<br \/>\nSplitter Verlag<br \/>\n14,80 Euro<\/p>\n<p>ISBN: 978-3-86869-576-2<\/p>\n<div class=\"wp_twitter_button\" style=\"float: right; margin-left: 10px;\">\n\t\t\t\t<a href=\"http:\/\/twitter.com\/share?counturl=http%3A%2F%2Fwww.comicleser.de%2F%3Fp%3D906\" class=\"twitter-share-button\" data-url=\"http:\/\/www.comicleser.de\/?p=906\" data-count=\"none\" data-via=\"comicleser\" data-lang=\"de\" data-text=\"Tatort Tahiti 1914, Buch 1 (Splitter) &raquo; Comicleser #Didier Quella-Guyot #S\u00e9bastien Morice # [...]\">Tweet<\/a>\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;die S\u00fcdsee, unendliches Paradies. Wir schreiben das Jahr 1914! 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